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Rezension: LTB 505 - Zutritt verboten!



Verflixt und vergessen (Pietro Zemelo - Francesco D'Ippolito; 24 S.)

Donald aka Phantomias erwacht eines Morgens auf dem Fußboden seines Wohnzimmers. Er steckt noch in seinem Phantomiaskostüm und kann sich wohl oder übel an die vergangene Nacht kein Stück erinnern. Ob das die Wirkung einer Vergall-Pille? Die Frage ist durchaus berechtigt, denn Donald hat keine Erinnerung mehr daran, wie die Säcke voller Bargeld in seinen Schrank gekommen sind und was der Löwe in seiner Küche macht! Und wo ist eigentlich der 313er? Es hilft alles nichts, Donald muss herausfinden, was letzte Nacht geschah – und trifft bei seinen Ermittlungen auf Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb, Dussel Duck und sogar die Panzerknacker.

D’Ippolito die Zweite und das gleich im Anschluss: Klasse zu Papier gebracht mit den typischen D’Ippolito-Pupillen und ganz viel absurden Gesichtsausdrücken. Inhaltlich ist der Ansatz zwar spannend, dass Phantomias sein Gedächtnis verloren hat, aber eine stringente Abfolge des Geschehens sucht man vergeblich. Es wirkt, als hätte Petro Zemelo versucht, die Komödie "Hangover" in den Entenhausen-Kosmos zu übertragen. Die Parallele mit dem Löwen ist einfach unübersehbar. Das Experiment ist jedoch nicht so recht gelungen, die Geschichte eher wirr und verfolgt keinen roten Faden. Leider kommt es dadurch auch nicht zu einer prickelnden Spannung, die Aha-Effekte kommen dann doch viel zu schnell. Außerdem mag ich es nicht, wenn die eingebrachten Elemente am Ende nicht zusammenfließen und das Puzzle schlussendlich ein Teil zu viel hat, was gar nicht reingehört, aber von Anfang an auf dem Tisch liegt. Mittelmäßig.



Zuletzt aktualisiert: 07.04.2018, 17:34
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