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Adventskalender - Mittwoch, 19. Dezember

Rezension: "Phantomias jagt Spectaculus"

Endlich kann man sich mal wieder auf eine Phantomias-Geschichte mit Spectaculus freuen, der wohl auch einer seiner bedrohlichsten Gegner ist. Dass dies erst sein dritter LTB-Auftritt war (den Kurzauftritt im LTB Exklusiv am Anfang des Jahres ausgenommen), liegt aber nicht an den LTB-Redakteuren, sondern an der geringen Anzahl an Geschichten mit dem von Bruno Sarda erfundenen Charakter. Es wurden sogar insgesamt vier der sechs weltweit bekannten Geschichten mit Spectaculus hier in Deutschland veröffentlicht - eine gute Quote! Übrigens wird hier Cavazzanos erste und (bisher) einzige Geschichte mit Spectaculus abgedruckt.


Die kurze Zusammenfassung des Inhalts: Donald und dessen Neffen erfahren, dass ihre Lieblingssendung "Magische Momente" von dem berühmten Magier Magowitz ab sofort nur noch auf dem Pay-TV-Kanal Duck-Sat läuft, welcher im Besitz von Onkel Dagobert ist. Dessen aktuelle Sorgen sind gar nicht mal so verschieden: Er soll auf eben jenen Sender verzichten, denn immer während Duck-Sat lief, wurde bei Milliardären in der Stadt eingebrochen, während Selbige schlafend auf dem Sofa aufgefunden wurden.
Dagobert ist also zu verpflichtet einen Wächter, der dafür sorgt, dass bei der Creme de la Creme nicht eingebrochen wird. Da kommt ihm Donald gerade recht, der für diesen Job kein Geld, sondern ein Abonnement von Duck-Sat dafür verlangt. In der Nacht kann Donald dann tatsächlich bei der Villa von einem gewissen Herr Dollreich einen vermeintlichen Dieb sichten, stellt dann aber fest, dass es sich um den Superhelden Megamago handelt, der auch einen möglichen Einbruch verhindern will. Der wahre Täter, nämlich Spectaculus, lässt dann auch nicht lange auf sich warten, kann aber Donald um Megamago noch entkommen. Donald, der sich zu der Zeit schon heimlich zu Phantomias geworden ist, kann im Anschluss die Identität des Superhelden lüften: Es ist kein anderer als sein Magowitz, sein umschwärmter Fernsehmagier.

Phantomias und Megamago / Magowitz tun sich dann zusammen, um gegen Spectaculus vorzugehen. So entwickelt sich eine actionreiche Geschichte...

Hm, ein bisschen mehr hatte man dann aber ehrlich gesagt schon von der Geschichte erwartet, auch wenn sie trotzdem im grünen Bereich liegt. Cavazzanos Zeichnungen wissen mal wieder zu überzeugen, auch wenn es ja wie gesagt seine erste Geschichte mit Spectaculus war und dieser auch hier deutlich beleibter als in den Geschichten zuvor ist. Sowieso hätte man auch gleich einen anderen Gegner als Spectaculus einsetzen können, zudem wirkt er längst nicht mehr so bedrohlich, wie in früheren Tagen. Sein Comeback war also schon ein bisschen unglücklich.
Die Story ist aber in Großem und Ganzen gut von Stefano Ambrosio durchgeplant worden, wenn es auch stellenweise auch einige schwächere Szenen dabei hat.
Aber man darf gespannt sein, ob es in Zukunft noch weitere Geschichten mit Magowitz bzw. Megamago geben wird. Da wären sicherlich noch einige gute Geschichten rauszuholen, als Stammcharakter kann man ihn sich aber eher weniger vorstellen.

Insgesamt also eine solide, gute Story, wenn man auch im Vorfeld ein bisschen mehr erwartet hätte.
7/10 Punkte

Restliche Storys in LTB 371:
Geld, Gold und Glück: 8/10 Punke
Meister des Zorns: 7/10 Punkte
Eine unglückliche Liebe: 8/10 Punkte
Genialer Praktikant: 6/10 Punkte
Duell der Dampfbagger: 6/10 Punkte
Kampf ums Silvestermenü: 6/10 Punkte

Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012, 13:43