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Rezension: LTB 503 - Auf die Piste, fertig, los!



Die Legende der Rollenden Steine (Blasco Pisapia; 30 S.)

Sehr zur Überraschung aller Beteiligten hat Donald Duck ein Stückchen Land in einem Preisausschreiben gewonnen. Der Gewinner sieht sich schon als Großgrundbesitzer an einem idyllischen Ort in der Bretagne. Onkel Dagobert begleitet seinen Neffen; grün vor Neid und nicht minder neugierig als Donald, der sein Land unbedingt in Augenschein nehmen will. Gemeinsam mit Tick, Trick und Track reisen die Ducks ins beschauliche Petit-Malaise. Das völlig verarmte Dörfchen ist von der Außenwelt abgeschnitten, dennoch ist man frohes Mutes und vertraut auf die schützende Hand des lieben Kobolds Gwendal. Die Ducks erfahren von der Legende der Rollenden Steine, die selbstredend nichts mit der gleichnamigen Band zu tun hat. Vor allem Onkel Dagoberts Interesse ist geweckt, als das kleine Wörtchen "Gold" fällt...

Ziemlich langweilige, lustlose Abenteuergeschichte, bei der nicht wirklich Abenteuerstimmung aufkommt. Das liegt nicht nur daran, dass die Handlung ausgesprochen vorhersehbar und relativ uninspiriert ist, sondern weil es auch überhaupt keine Gefahren oder Gegner gibt. Der Leser hat nach zwei Minuten durchschaut, dass Gwendal seine Finger im Spiel hat und es ist auch nicht schön anzusehen, wie der gierige Dagobert den armen Donald betrügt. Blasco Pisapias nur skizzenhafte Zeichnungen (v.a. bei Distanzperspektiven) gefallen mir leider auch nicht sonderlich. Die 30 Seiten fühlen sich an wie 10.




Zuletzt aktualisiert: 11.02.2018, 22:55