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Rezension: LTB 491 - Die Schatzinsel



Panzerknacker 2.0 (Antonella Pandini - Andrea Freccero; 10 S.)

Zugegebenermaßen sind die Panzerknacker bei ihren Beutezügen nie wirklich mit Erfolg gesegnet. Stattdessen jagt eine Pleite die andere und man selbst bewohnt noch immer den schäbigen Wohnwagen. Doch damit soll jetzt Schluss sein! Vetter PC-176 hat in Sachen Digitalisierung mächtig was auf dem Kasten! Die Methoden der Entenhausener Panzerknacker unter den strengen Blicken von Opa Knack sind doch längst antiquiert! Jetzt wird richtig aufgerüstet und man bildet sich sowohl in der Theorie als auch der Praxis. Obwohl es die einen oder anderen Rückschläge gibt, sind die „Panzerknacker 2.0“ langsam aber sicher von ihren neuen Fertigkeiten überzeugt. Ganz oben auf dem Wunschzettel der Gauner steht – wie sollte es anders sein – der Duck’sche Geldspeicher! Ausgestattet mit einem modernen Alarmsystem und altbewährten Fallen scheint der Geldspeicher eine uneinnehmbare Festung zu sein. Doch die neuen Panzerknacker nehmen die Herausforderung an!

Solide Story, kurzweilig umgesetzt mit schönen Zeichnungen. Man wartet auf das spektakuläre Finale, den ultimativen Höhepunkt Alt gegen Neu! ... Und genau der bleibt aus. Ziemlich holpriger Schluss, der in meinen Augen nicht zieht. Mittelmäßig.


Zuckerbrot und Peitsche & Einfach irre! (Enrico Faccini, jeweils 1 S.)

In "Zuckerbrot und Peitsche" wendet sich Onkel Dagobert als ehrgeiziger Chef an seine Mitarbeiter Donald und Dussel. Von "Gorilla-Marketing" ist er nicht sehr angetan, um seine Leute zu motivieren. Nein, dem reichsten Mann der Welt ist da schon etwas viel, viel Besseres eingefallen! Hauptsache günstig soll es sein...
Ähm, naja, so richtig hat der Gag hinter dieser Story bei mir nicht funktioniert. Hat ein paar Sekunden gedauert, bevor’s "Klick!" gemacht hat. Liegt aber einfach daran, dass das Wortspiel nicht wirklich funktioniert, um lustig zu sein. Ziemlich schwach!

"Einfach irre!" – So kann man die neuste Erfindung von Daniel Düsentrieb beschreiben, der in seinen Augen die Zeichen der Zeit erkannt hat und nach den Softdrinks, der Software und dem Softeis das "Softmobil" präsentiert! Donald hat die Ehre, das Ding gleich einmal zu testen – und ist im Gegensatz zum Ingenieur wenig überzeugt...
Auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, da hat man von Faccini auch schon lustigere Einseiter gesehen. Irgendwie haut des mit den Gags zu "Soft" nicht hin, der arme Donald muss das am eigenen Leib erfahren. Überblättern, man verpasst nix.



Zuletzt aktualisiert: 28.02.2017, 15:56